Wissenslücken bei Finanzen

Nach einer repräsentativen ipos-Umfrage in 2007 im Auftrag
des Bundesverbandes deutscher Banken - veröffentlicht in "Spiegel online" -
haben die Deutschen kaum ausreichende, sogar mangelhafte Kenntnisse,
um eigenverantwortlich Finanzentscheidungen treffen zu können.
Insgesamt 1.006 über 18-Jährigen wurden Fragen zu
ihrem Wirtschafts- und Börsenwissen sowie
zu ihrer persönlichen Finanzplanung gestellt.
Das traurige Ergebnis:
"Deutliche Defizite in Teilen der Bevölkerung,
wenn es um die Regelung ihrer Finanzangelegenheiten geht."
Das Bizarre daran:
Die Sorge um den eigenen Geldbeutel und die finanzielle Zukunft wächst -
das Interesse an Wirtschaft und Börse jedoch lässt immer mehr nach.
So erklärten 68 % der Befragten, sich regelmäßig
mit den eigenen Finanzen zu beschäftigen - im Jahr 2006 sagten das nur 52 %.
82 % der Befragten sagten jetzt außerdem, sie beschäftigen sich ernsthaft mit
der eigenen Altersvorsorge, 2006 waren es nur 78 %.
Gleichzeitig bekunden aber 37 %, lediglich "etwas" Interesse an Wirtschaft zu haben,
2006 waren nur 33 % derart wenig interessiert.
22 % bezeichneten sich selbst jetzt sogar als gänzlich desinteressiert
an ökonomischen Themen - im Gegensatz zu 16 % im Jahr 2006.
Bei den Befragten hatten 22 % "gute", 30 % "befriedigende",
28 % nur "ausreichende" und
19 % hatten sogar nur "mangelhafte" Kenntnisse des Finanzmarkts.
Fast jeder zweite Bundesbürger weiß also nicht genug,
um wichtige Geldfragen selbständig und vernünftig entscheiden zu können!
Als besonders eklatant wurden die Wissensmängel bei jungen Menschen bezeichnet,
vor allem bei Frauen im Alter von 18 bis 34 Jahre.
Rund 72 % der weiblichen Befragten zwischen 18 und 34 gaben zu,
keine Ahnung von der Börse zu haben.

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Wolfgang Pecher


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