Unvorstellbar!

Die Altersarmut, die auf die Deutschen zukommt, ist unvorstellbar!!!
Schuld daran sind einerseits die Politiker, die sich nicht trauen,
dem Volk ungeschminkt die Wahrheit zu sagen.
Schuld sind andererseits aber auch viele "Finanzberater",
die aus „Angst vor der großen Zahl“ ihren Kunden die Rentenlücken
nicht aufzeigen wollen oder auch dies aus Unvermögen nicht können.

Angenommen, ein 45-jähriger Familienvater mit einem heutigen Netto-Einkommen
von monatlich € 3.500 und einem heute geschätzten Rentenanspruch
von monatlich € 2.300 möchte im Ruhestand (angenommen sei 65 Jahre) 80 %
seines Netto-Einkommens - also € 2.800 - zur Verfügung haben.
Er kann die monatliche Versorgungslücke von € 500 dadurch schließen, dass er
ab sofort bis zum Rentenalter einen Betrag über eine Rentenversicherung oder
einen Sparvertrag anspart, den er dann in eine laufende Rente umwandeln kann.
Bei einer Verzinsung seiner Sparbeiträge von z.B. 6 %/Jahr nach Steuern und
einem kalkulierten Kapitalverzehr bis zu seinem 90. Lebensjahr
müsste er monatlich € 179 zurück legen.
Damit hätte er bis zu seinem 65. Lebensjahr ein Kapital in Höhe von € 81.302 angespart,
dem er - eine weitere Verzinsung von 6 % angenommen - den monatlichen Fehlbetrag
von € 500 entnehmen könnte.

Angst vor der großen Zahl

Berücksichtigt man allerdings zur Erhaltung des Lebensstandards die Inflation (z.B. 2,5 %),
dann steigt die gewünschte monatliche Versorgung von € 2.800 auf € 4.588 - gemessen
an heutiger Kaufkraft!
Da nicht erwartet werden kann, dass der heute errechnete Rentenanspruch
in Höhe von € 2.300 mit der Inflationsrate angepaßt wird,
sondern vielleicht nur mit 1,5 %/Jahr, erhöht sich die monatliche Versorgungslücke
von jetzt € 500 bis zu seinem 65. Lebensjahr auf monatlich € 1.490!
Der Familienvater müsste dann bis zu seinem Rentenbeginn monatlich € 679 ansparen,
um ein Kapital von ca. € 307.000 anzusparen (bei z.B. 6 % Zins/Jahr) und
damit seinen Lebensstandard erhalten zu können.
Von seinem heutigen Einkommen hätte er damit monatlich nur noch ca. € 2.800 zur Verfügung.
Da für die Rente später auch noch Steuern und Sozialversicherungsbeiträge (z.B. 25 %)
zu bezahlen sind, erhöht sich die Versorgungslücke auf monatlich € 1.987 und damit
der Kapitalbedarf zum Ausgleich der Versorgungslücke auf € 410.000!
Die dafür erforderliche monatliche Sparrate steigt dann auf € 905!
Unserem Familienvater würden damit von seinem heutigen Netto-Einkommen
von monatlich € 3.500 nur noch € 2.600 übrig bleiben!
Kalkuliert man auch noch das Pflegefallrisiko mit ein, so explodiert der Betrag!

Das ist in diesem Beispiel - das sicher für Viele zutrifft - unmöglich zu schaffen!

Viele "Finanzberater" trauen sich nun nicht, diese Horror-Zahlen ihren Kunden
auf den Tisch zu legen.
Der Effekt ist, dass ihre Kunden entweder unterversorgt sind oder
ihre finanziellen Möglichkeiten im Alter viel zu positiv einschätzen.
Eine solche Beratung ist nach meiner Auffassung nicht seriös und fahrlässig!

Angst vor der Finanzmathematik

Viele Finanz- und Altersvorsorgeberater sind auch gar nicht in der Lage,
diese Zahlen dem Kunden darzustellen, da sie mit Finanzmathematik überfordert sind.

Auf der nächsten Seite finden Sie einen Link zu meinem Excel-Tool,
mit dem Sie das obige Beispiel und Ihre eigene Situation
mit Ihren individuellen Zahlen berechnen können.

Haben Sie zu diesem Thema noch Fragen?
Weitere Informationen erhalten Sie von mir gerne.
Schreiben Sie mir einfach eine Mail!

Wolfgang Pecher

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